Nara - Osaka - Sightseeing

Tag 11 – Tiere streicheln

Mein schönes Café (übrigens teilt es (morgens bis mittags) sich die Location mit einem italienischen Restaurant (nachmittags bis abends), daher standen da so leckere Getränke im Hintergrund) von gestern hat ja von heute bis Sonntag inklusive zu, daher hab ich das nächste Café angesteuert.

Was ich auch morgen und übermorgen machen werde, denn es sah so schön aus, es roch so gut nach Kaffee (die Rösterei ist mit dabei) und das kleine Frühstück war einfach wunderlecker. Brioche mit Champignons, dazu ein Süppchen und den Café Latte, Ihr seht es ja auf den Bildern („nicht schon wieder Bilder aus nem Café…“).

Beim Frühstück hab ich mir dann die Route nach Nara (alte Hauptstadt im noch älteren Japan) rausgesucht und bin dann nahezu direkt hin. Wären die Bahnhöfe nicht so riesig (in dem Falle Namba) und wären die vielen Züge nicht so zahlreich (Expresszüge, Schnellzüge, schnelle Nahverkehrszüge, an-jeder-Milchkanne-haltende-Züge). Natürlich hatte ich als erstes einen der letzteren Kategorie, der stand halt schon so schön am Gleis. Und hörte dann natürlich in der Provinz auf (nicht ganz, einer der unzähligen Vorortbahnhöfe, wobei Vorort immer noch bedeutet, dass dazwischen kein trennendes Element ist, Osaka ist einfach auch riesig). Ging aber zügig weiter, daher war‘s nicht so tragisch.

Angekommen erstmal ein zweites Frühstück (Tamagosando und Onigiri Tunfisch-Mayo von 7-Eleven) und dann auf in Richting Berge. Da liegt das Gelände mit den Hirschen und dem Tōdai-ji-Tempel. Imposantes Gebäude in einer großen Anlage mit noch imposanterer Buddha-Statue. Dazu dann die dreisten kleinen Hirsche, die a) besonders gut im Kinder-Erschrecken sind, b) alles anknabbern was irgendwie schmecken könnte und natürlich alles vollkacken. Das sind die Details über die in den Fernsehdokus nie berichtet wird, da sind es immer die freundlichen Hirsche, die sich für jedes kleine Fitzelchen Essen brav verbeugen. Traut dem kein Wort, nicht ohne Grund gibt es eine Warntafeln für die geweihtragenden unter denen…

Trotzdem schön anzusehen, wie sie einfach überall sind und auch brav mit bei grün die Straße überqueren.

Nach nem kurzen Ausflug durch die nächste irre lange überdachte Fußgängerzone ging‘s dann zum Bahnhof und zurück – diesmal tatsächlich mit nem Schnellzug.

In Namba bin ich nochmal raus ein paar Dotonbori-Bilder im Dunklen schießen. Immer noch alles voll dort.

Zurück in meiner Hood war ich abschließend in einer Izakaya essen. Bisher kenne ich zwei verschiedene Arten: entweder man bedient den Automaten für die Bestellung oder man hat einen QR-Code für eine Webseite auf der man bestellt. Beides kann man zum Glück recht zügig übersetzen lassen, in dem Fall war es die Webseite und die Speisen waren mannigfaltig und lecker.

Aber wohl nicht genug, denn jetzt kann ich noch Chips mit Krabben-Geschmack aus dem 7-Eleven genießen 😊

So, morgen ist Fußballstadion angesagt – ich bin sehr gespannt!