Da bin ich wieder, zurück von der großen Japan-Schleife.
Gestern Abend gab es im Nirden ein recht heftiges Erdbeben, betroffen waren der Norden von Honshu (die größte Insel) und Hokkaido. Ein Glück habe ich im Fernsehen nur kleinere Schäden gesehen und die herausgegebene Tsunami-Warnung wurde in der Nacht noch aufgehoben.
Sarah und Colin waren auf Hokkaido zum Skifahren, sie sind auch durch den Rumms wachgeworden, ansonsten war aber nichts passiert und beiden geht es gut.
Der letzte Morgen in Osaka war entspannt, das Auschecken ging schnell, ein leckeres Frühstück bei Neel – heute mit Matcha-Tiramisu – war auch drin. Danach ging es entspannt von Shin-Osaka mit dem Shinkansen Nozomi 364 nach Tokyo Station, eine sehr entspannte Zugfahrt im Green Car 🙂
Leider war der Fuji-San so von Wolken eingehüllt, dass ich ihn nicht in Gänze sehen konnte, aber so ist das halt. Am Fuß habe ich die Ausmaße erahnen können da die linke und rechte Flanke ein wenig zu sehen war, den Rest habe ich mir dazu gedacht. Es gibt im Netz aber auch genügend Fotos anderer Reisender 😉
In Osaka hatte ich mir noch ein eki bento geholt, also eine Bahnhofs-Bentobox, lecker mit Reis und Kobe Rind sowie Tamago. Mit einem Asahi aus der Dose war es eine gesunde Mahlzeit 😄
In Tokyo ging es direkt ins Hotel in Asakusa, hier habe ich erstmal etwas Ruhe gebraucht (siehe die anderen Ortswechsel, dieser war noch etwas schwieriger). Einen neuen Ghoatbusters-Film später war ich dann kurze Zeit später wieder in dem Lokal in der Unterführung (ja, das aus Perfect Days mit der Sapporo-Bier-Reklame). Dort habe ich mir die Gozilla-DVD näher angesehen, die ich gegenüber im Laden gekauft hatte… jetzt hab ich einen weiteren Grund, japanisch zu lernen!
Das Curry mit Reis war wieder lecker, die zweo Sapporo dazu auch und dann gab es wieder ein schönes Gespräch mit Japanern am Tisch, eine ausgegebenen Whisky inklusive. Stellte sich heraus, dass der Mann auch alle Tokyo-Toilet-WCs besucht und fotografiert hatte und wir ein wenig Fotos zeigen konnten… ein schöner Flecken Erde dort.
Nachdem Sarah und Colin, seit Hokkaido mit Anna im Schlepptau, in Shinjuku angekommen waren haben wir uns in einem kleinen Sushi-Laden verabredet und noch eine Portion Sushi genossen – ich hatte zum ersten Mal Aal mit dabei. Schmeckt nicht aussergewöhnlich und hat eine fette Konsistenz, brauchte es mit Asahi aber nicht runterspülen 😉
Und dann hatten die drei direkt gegenüber eine Baseball-Halle entdeckt, in der man den Schlag üben konnte. Lustig wara, ich habe von 40 Schlägen so 7 mal getroffen 😄
22:00 war dann auch spät genug für so einen Reisetag (und der kurzen Nacht wegen der Nachrichten zum Erdbeben) daher mit dem Zug zurück zum Hotel – das hat 45 Minuten insgesamt gedauert, also fast wie eine Zugfahrt von Aachen nach Köln…





















