Heute war der Tag wieder ein recht entspannter. Gegen 10:00 raus aus dem Hotel und zu dem Café des älteren Herren hin. Zu. Aber die haben hier ja mehrere, also ein anderes gesucht und gefunden. Beim Blick aus dem Fenster sieht man einen weiteren Unterschied im Straßenbild zu unserem: die fliegende Verkabelung der Häuser.
Da bei meinen Airpods einer dieser Gummistöpsel kaputt war, hab ich im Café nachgefragt und einen Laden empfohlen bekommen, bei dem es die sicher geben wird. Also hin zu Don Quijote.
Krass, das ist so ein Mehretagen Kaufrausch mit ganz vielen kleinen Abteilungen, in denen es alles gibt, von Alkohol über Kopfhörergummidinger, alle Figuren jeglicher Anime und Mangaserien, Pokemons, Dinge die ich nicht kenne (und das waren seeehr viele), Asahi in Ölkanistern bis zu Silberfischchen in Tüten. Die Chips mit Pizza Salami-Geschmack braucht Ihr nicht kaufen. Hab ich probiert, brauch ich auch nicht mehr.
Danach kurz den Einkauf ins Hotellzimmer gebracht und die Chips aufprobiert (Ergebnis siehe oben). In Japan ist es in der Regel so, dass man nichts isst wenn man geht. Spannend aber inzwischen hab ich mich dran gewöhnt und esse z. B. meine tamagosando direkt vor dem konbini stehend.
Überhaupt gibt es ganz viele Regeln was man wie in der Öffentlichkeit macht oder auch eben nicht. In den Zügen in Tokyo ist es immer still (ausser Kinder von Touristen 😉 in Osaka hingegen fällt einem direkt auf wie laut es im Zug ist, weil alle quatschen. Es wird auch großen Wert darauf gelegt, dass man auf der richtigen Seite des Getümmels geht. Zur Vereinfachung wird es an Stellen mit viel Bewegung auf den Boden geschrieben, achtet man nicht drauf kriegt man gerne mal eine Handbewegung gezeigt, die erkennen lässt, dass man deshalb so langsam unterwegs ist weil man gegen den Strom läuft.
Genug Landeskunde, es ging nochmal nach Shibuya. Natürlich auch nochmal ein Blick auf die Kreuzung, also hingestellt, Musik auf die Ohren und einfach den Blick auf das Gewusel genießen.
Im Anschluß hab ich eine Bestellung abgearbeitet und war in einem Plattenladen, in dem es so unendlich viele Platzen gibt, da hätte ich mehr als zehn selbst mitnehmen können.
Weiter ging es durch Shibuya, einfach durch die vielen Straßen schlendern und staunen. In vielen anderen Städten hat mal immer mal TouristInnen im Kimono gesehen, die sich den ausgeliehen haben und damit spazieren zu gehen 😄
In Tokyo gibt es das auch, hier gibt es aber auch viele Nicht-Japanerinnen, die mangamäßig angezogen unterwegs sind. War aber kein Karnevalskostüm für mich dabei 😉
Nachdem ich dann noch einen Crepes von Dipper Dan hatte (Schokolade mit Mandeln) gings heim zur base. Auf dem Weg noch das Abendessen gekauft (gebratener Reis, Schnitzelchen in Bierdeckelform und spicy chicken) und gerade in Ruhe aufm Zimmer gegessen.
Morgen früh hat das Café wieder auf, ich freue mich schon, die Gelegenheit dort hinzugehen sind an zwei Fingern abzählbar 🥲

















